PAUSE

Ein Penner. Ein Träumer. Ein Schläfer.

In einer schlaflosen Leistungsgesellschaft erscheint der Schlaf als Gegenkonzept und Auszeit vom rational strukturierten Arbeitsleben. Es handelt sich um eine Lebensnotwendigkeit und um einen Regenerationsprozess handelt, welcher uns in anderen Dimensionen denken und fühlen lässt.

Ein Workshop bei der Illustratorin Monika Aichele war ausschlaggebend für die Illustrationsreihe. Anhand eines vorgegebenen Textes zum Thema „Schlaflosigkeit“ sollten die Studenten ihre eigene visuelle Interpretation zu Thema kreieren. In meinem Fall handelt es sich um eine Momentaufnahme, die in drei unterschiedliche Stile aufgelöst ist. Form, Farbe und Perspektive beeinflussen das inhaltliche Geschehen nur bedingt und trotzdem gibt jede Visualisierung einen weiteren Teil an Informationen ab.

Auch Herzblut & Bock beschäftigte sich bereits das ein oder andere Mal mit dem Thema Schlafen. Im Bildband penner darf man eine voyeuristische Position einnehmen und sich Fotos von schlafenden Personen anschauen… das klingt nun sicherlich ein wenig seltsam, aber bei wem spielt das Schlafen denn keine signifikante Rolle im Leben?